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15 % der jungen Erwachsenen halten Glücksspiele für einen guten Weg um Geld zu verdienen, Studienlage untermauert indes großes Gefahrenpotenzial

15 Prozent der zwischen 18 und 24-Jährigen halten Glücksspiele für einen guten und zuverlässigen Weg um Geld zu verdienen – mit steigendem Alter nimmt der Anteil indes deutlich ab. Während sich insbesondere Online-Glücksspiele immer mehr auf dem Vormarsch befinden, sehen Studienautoren diverser Erhebungen ein erhöhtes Gefahrenpotenzial, wie aus einer neuen Infografik von Onlinecasinomaxi hervorgeht. 

58 Prozent der Deutschen greifen beim Glücksspiel lieber auf Online-Angebote zurück. Der Online-Trend zeigt sich beispielsweise auch deutlich bei der Anzahl registrierter Neukunden der Lotto24AG: belief sich die Kundenanzahl im Jahr 2015 noch auf 883.000, waren es 2020 bereits 3,5 Millionen. Dabei sind die Deutschen dem Offline-Glücksspiel sogar noch vergleichsweise zugetan. In Großbritannien favorisieren sogar 70 Prozent das Online-Glücksspiel. Weltweit sind es 63 Prozent.

Auch beim Geschlechterverhältnis sticht Großbritannien hervor, dort ist der Frauenanteil beim Glücksspiel mit 44 Prozent weltweit am höchsten, gefolgt von Schweden, Mexiko und Frankreich. In Deutschland machen die Glücksspielerinnen einen Anteil von 32 Prozent aus.

Chancen und Risiken

Allen Wachstum zum Trotz ist das Thema Glücksspiel nach wie vor umstritten. Mehr noch: selbst 26 Prozent der Glücksspieler sind der Auffassung, dass Online-Glücksspiel nicht erlaubt sein sollte.

Wie die Infografik aufzeigt, attestiert die Mehrheit der wissenschaftlichen Studien den Online-Glücksspielen ein erhöhtes Gefährdungspotenzial auf. 17 von 21 untersuchten Studien weisen auf ein besonderes Risiko hin.

21 Prozent der Online-Casino-Spieler zahlen monatlich durchschnittlich zwischen 51 und 100 Euro in Casinos ein. Weitere 19 Prozent investieren indes zwischen 101 und 300 Euro, jeder zweihundertste Spieler kommt sogar auf mehr als 1.000 Euro pro Monat.

Zwar zeigt sich, dass Online-Angebote inzwischen auch in der Bundesrepublik beliebter sind, dass das Gros der Glücksspieler rund um den Globus digitalen Glücksspielen allerdings deutlich aufgeschlossener ist. Allerdings, so die Vermutung, könnte sich dieses Bild in den kommenden Monaten und Jahren deutlich verschieben: Der erst unlängst in Kraft getretene Glücksspielstaatsvertrag erlaubt es nun Spielhallen-Anbietern eine deutsche Lizenz zu erwerben; gut möglich, dass dies der Branche auch hierzulande zu weiterem Auftrieb verhilft.

Bild von Bruno /Germany auf Pixabay

Raphael Lulay

Über Raphael Lulay

Politikwissenschaftler, Journalist. In meinen Arbeiten befasse ich mich mit aktuellen Entwicklungen rund um die Themen Technologie, Finanzen, Wirtschaft und Wissenschaft.

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